Die Story zu Epidemus

Die Story zu Epidemus – Prolog

Es ist endlich wieder Wochenende. Das bedeutet, Dave kann wieder tun, was er nicht tun sollte, raus und Feiern! Ab geht es in die Stadt, in welcher er Joschi und Diego trifft.Gemütlich machen sie es sich bequem in ihrer Stamm-Bar und trinken ein Bier nach dem anderen. Es wird über Gott und die Welt geredet bis früh in den Morgen. Am nächsten Tag wachen alle wie immer mit Kater bei Diego zu Hause auf. Diegos Zuhause ist auch ziemlich räumlich und er ist immer sehr nett zu seinen Mitmenschen, egal ob er sie kennt oder nicht. Wenn jemand nicht mehr nach Hause kommt, darf er immer bei ihm übernachten.Joschi und Dave machen es sich auf der Couch bequem und schauen fern, bis der Kater vergeht. Das kann gerne bis in den späten Nachmittag gehen währendem Diego meist ein paar Dinge erledigen muss. Manchmal bleiben sie sogar so lange da, das sie am Abend alle zusammen wieder in die Stadt fahren und die letzte Nacht wiederholen. Dabei istnatürlich nicht zu vergessen, dass dies nur an Wochenenden geschieht. Sonntags wird meistens ausgeruht und gelernt für nächste Woche. Die Arbeit ist hart und alle drei wollen dabei anständig und sauber rüberkommen.Also wird es nun wieder einmal ein Wochenende, bei dem noch gemütlich im Band-Raum auf der Playstation gespielt wird und danach geht es wieder ab in die Stadt. Dieser Abend lief aber wieder auf die andere Art. Den Dreien wird Gras angeboten. Dave lehnt dankend ab, weil er einfach nicht so der Typ dafür ist. Joschi und Diego können es aber nicht lassen und gehen mit raus, um mit zu rauchen. Nach 15 Minuten kommen sie lachend wieder rein und von nun an kapieren sie gar nichts mehr, lachen vor sich hin und Dave sorgt wieder mal dass nichts Schlimmeres passiert. Wobei Joschi schon einige Leistungen erbracht hat als er nicht gerade im nüchternen Zustand war bei denen es fragwürdig war, wie er das hinkriegt.Plötzlich schlägt die Tür auf. Alle blicken zurück und im Eingang steht ein gut gebauter glatzköpfiger Mann. Irgendetwas stimmt mit ihm nicht. Seine Augen sind schon fast strahlend und es scheint als würde ihm die Farbe aus den Pupillen verblassen. Er hat sie weit aufgerissen, die Umgebung ist schon kühl von der Luft, die in den Eingang strömt und esist auf eine Art unheimlich. Die Gäste der Bar schauen schockiert zum Mann im Eingang. Der glatzköpfige Mann bricht auf einmal in starken Husten aus. Sofort nimmt sich Dave den Stoff von seinem Kapuzen-Pullover vor den Mund und stopft innerhalb von Sekunden Joschis Mund. Im selben Moment, fast schon berechnet, fordert er Diego auch dazu auf seinen Mund zu sichern.Diego bekommt aber gar nichts mehr mit und starrt Dave nur mit leeren Augen an. Der Mann im Eingang geht im Hustenanfall 2 Schritte vor und fällt fast zu Boden. Er kann sich noch knapp stützen und rennt jetzt geradewegs in die Menge der Gäste. Dave zerrt Joschi und Diego aus dem Lokal in Richtung Ausgang so schnell es geht. Glücklicherweise ist der Stammplatz, der drei gerade in der Ecke auf einerArt Tribüne von der sie sehr schnell raus kommen. Währendem der glatzköpfige Mann bei den Gästen für Gekreische und Schock sorgt flitzen die Drei raus. Die Leute im Lokal wissen gar nicht, was vorgeht und es gehen erst wenige aus der Menschenmenge vor, uman diesem Mann vorbei zu hetzen und in Richtung Ausgang zu zielen. Die Restlichen stehen immer noch wie erstarrt im Lokal oder warten neugierig, was als Nächstes passiert. Die 3 Freunde machen nun einen Abgang, Dave entscheidet für alle, den ganzen Weg zulaufen. Er will sich einen klaren Kopf machen und nachdenken ob sich sein Puzzle aus Informationen, welche er für sich alleine studiert hatte, wirklich bewahrheitet hat. Auf dem Weg zu Diegos Haus, reden die beiden, welche komplett weg vom Fenster waren nur ziemlich unsinniges Zeug. Dave’ flitzen die ganzen Bilder im inneren Auge vorbei, die er sich aus Puzzleteilen zusammengesetzt hat. Er startet einen Versuch es den beiden zu erklären, sieht aber, dass diese sowieso nichts mitbekommen. Das Beste für heute wird sowieso nur noch das Bett sein. Das Einzige, was sich Dave noch vor dem Einschlafen denkt, ist:”Es hat begonnen …“Kapitel I: Die Überlebenssicherung (Tutorialseinleitung)Dave schaut auf die Uhr und merkt, dass es schon sieben Uhr morgens ist. Die anderen schlafen noch. Er hat diese Nacht jedoch kein Auge zugetan, die Zeit verging wie im Flug, wenn man denkt und ins Leere starrt. Wenn das alles keine Einbildung war, dann steht die Menschheit nun vor dem Ende, nicht einfach nur ein Ende, es würde grausam enden. Dave ist vermutlich einer der wenigen weit und breit, der weiß, was vor sich geht. Er ist auf der Arbeit oft mit heiklen und höchst geheimen Themen konfrontiert. Seit einer Weile beobachtet er einen der Kunden, welche ein Forschungslabor betreiben. In diesem werden angeblich neue Heilmittel hergestellt und synthetisiert. Er sah, wie die Tierversuche misslungen. Die Ratten wurden höchst aggressiv. Es war sehr merkwürdig, innerhalb von wenigen Stunden hatten die Tiere einen enormen Muskelwuchs und fingen an, sich laut den Berichten, die er heimlich liest, zu deformieren. Es sah aber eigentlich irgendwie nicht misslungen aus. Es sah aus, als ob sie ihren Körper auf irgendetwas vorbereiteten. Doch jedes Mal, wenn er dabei zusah, entdeckten ihn die Tiere. Sie wurden extrem aggressiv und scharrten an ihrer Glaswand, bis nichts zurückblieb von den Armen, und alles voller Blut war. So verendeten die meisten Tiere. Was hinter den anderen Türen geschah, hat Dave nie gesehen. Genau genommen weiß er selber nicht, ob er es überhaupt jemals sehen wollte, Dave war aber neugierig genug, im Vorbeilaufen zu einem seiner Arbeitsplätze einen Spickzettel über die Forschungsergebnisse mitgehen zu lassen.Nun hat Dave den Spickzettel wieder vor sich, während er auf derTerrasse im 2. Stock eine Zigarette raucht. Er liest ihn sich mehrmals durch und es besteht kein Zweifel mehr, mit der Ausnahme, dass dieser Mann sich noch einigermaßen unter Kontrolle hatte, was die Aggressivität betraf. Die Symptome stimmten aber hauptsächlich überein:

  • Farblosigkeit der Pupillen
  • Augen werden insgesamt heller (Ausmass über 3 Wochen ist noch unklar)
  • Aggressivität steigt in Raten radikal, bis hin zur Selbstverstümmelung
  • Muskelwuchs ist erheblich gesteigert
  • Sehr hohe Ansteckgefahr durch Keuchhusten(Pertussis)
  • Kein Hungergefühl mehr während der Phase(die meisten Testsubjekte verhungern)

Der Rest des Blattes war abgerissen. Scheinbar war dieser Mann der erste menschliche Versuch, nachdem sie offensichtlich eine Ratte erfolgreich mutierten.Die Frage ist nun, wieso rennt dieser Mann frei in der Gegend umher? Es sind so viele Fragen auf einmal, dass die präzise Antwort schon verwaschen wird. Das Chaos hat bereits begonnen.Dave hat einen Gedankenblitz. Er rennt so schnell es geht zum Fernseher und schaltet auf jegliche Nachrichtensender, ob etwas Merkwürdiges in den Nachrichten steht. Tatsächlich wird von vereinzelten Mordfällen berichtet, die jedoch alle in der Stadt und näherer Umgebung passiert sind. Was bedeutet, die Krankheit hat sich über Nacht bereits ausgebreitet. Langsam wird es wirklich knapp. So schnell er kann, rennt er nun zu Joschi und weckt ihn: “Steh auf, es bleibt keine Zeit, um irgendwelche Fragen zu stellen, komm einfach mit!” Ab geht es zu Diego. Vor der Tür angekommen hört Dave ein starkes Husten aus dem Zimmer kommen. Schockiert weicht er langsam 3 Schritte zurück. Er schaut Joschi mit aufgerissenen Augen an. Der erwidert seinen Blick mit halb zugedrückten Augen, schon fast in einer gelangweilten Fassung, weil er gerade ohne Vorwarnung aus dem Schlaf gerissen wurde. Nun sagt Dave: “Joschi, hast du Gasmasken?” Dazu meint Joschi erstaunt, klar, hätte er Gasmasken, aber die Frage ist, wofür? Dave ist natürlich der Einzige, der in den Neuigkeiten einen Schritt weiter ist, und spricht zu ihm immer noch in hetzendem Ton: “Lass uns die sofort holen, wenn du nicht sterben willst!” Auf einmal macht es in Joschis Kopf <Klick!> und er bemerkt, dass Dave keinen Spaß machte. Schnell rennen die beiden die Treppen wieder runter, packen sichden Autoschlüssel der Mutter von Diego und fahren raus, um die Masken zu holen. Auf dem Weg ist alles ruhig, kein Mensch ist zu sehen. Aber eigentlich ist auch nie jemand in dieser kleinen Gegend an Sonntagen zu sehen. In der Garage geparkt, steigen sie langsam aus. Dave flüsterte Joschi, dass er seinen Pullover als temporärer Atemschutz nutzen soll, immerhin wissen die beiden nicht, wen es schon alles getroffen hat und wer noch bei Joschi zu Hause wartet. Drinnen ruft Joschi in den Eingang laut ein “Hallo”, aber niemand antwortet. Dem Anschein nach ist auch niemand zu Hause. Dave wartet derweil unten beim Auto. Joschi packt gerade die Kiste mit den Masken hervor, auf einmal hört er schleppende, langsame und schwere Schritte aus dem Wohnzimmer. Er zieht sich schnell seine Gasmaske an und nimmt seinen Navy-Dolch auf dem Tisch und einen Baseball Schläger, den er unter dem Bett hatte, und läuft langsam und geräuschlos vor. Er kommt näher und näher, die Schritte werden lauter und scheinen sinnlos im Wohnzimmer umherzugehen. Beim Näherkommen hört er auch heraus, dass das dumpfe undefinierbare Geräusch von weitem ein Keuchen war. Er stellt sich einfach geradewegs in den Durchgang, um “Es”, was auch immer es ist, zu überraschen. Joschi ist wie vom Blitz getroffen. Das Wesen, welches seltsame Dinge macht, ist seine Mutter. Sie sieht aber sehr krank aus, so bleich im Gesicht und aufgedunsen. Sie läuft jetzt erst langsam, dann immer schneller auf Joschi zu, sie weiß vermutlich, dass es Joschi ist, denn Joschi ist in seiner Kleidungsart unverkennbar, auch wenn man ihn kaum mit der Maske erkennt. Sie packt ihn am Arm und drückt so fest zu, dass er schmerzhaft schreit. Nun reißt er sich los und rennt zum Auto, im Vorbeirennen an Dave, sagt er nur noch: “Schnell!” und beide sind in kürzester Zeit im Auto. Beim Rausfahren aus der Ausfahrt hört Joschi noch, wie seine Mutter mit krächzend angeschlagener Stimme ruft: “Ich wollte das nicht!” Auf der anderen Seite klingt es aber auch aggressiv. Joschi weiß nicht, was er davon halten sollte, und zündete sich eine Zigarette an.

Langsam aber selbstsicher sagt er: “Fahr, ich komm damit klar …”

II: Dämmerung – Eine ernste Angelegenheit(Nahkampfübung)

Währendem zurück fahren ist Joschi merklich ruhig, es ist im Moment wahrscheinlich auch gut so ihn nicht anzusprechen, denkt sich Dave. Er sollte in Ruhe verarbeiten, was er gerade erleben musste. Nach einiger Zeit fängt Joschi seufzend an zu reden: „Was machen wir jetzt eigentlich mit Diego? Ich weiß immer noch nicht, waslos ist aber dem Anschein nach spielt die Welt, besser gesagt die Menschen auf dieser Welt verrückt.“ Dave wird langsamer und erwidert nun: „Wir sollten einen Spaziergang machen. Ich erkläre dir alles, hätte ich es früher getan, würdest du mir kein Wort glauben.“ Joschi nickte zustimmend, Dave biegt statt Rechts in die andere Richtung ab. Er zielt auf den Wald.

Beim Waldanfang nimmt Joschi die Masken hervor und fordert Dave auf, sie bei sich zu tragen. Man kann ja nie wissen. Dave schlägt vor eine Runde zuLaufen und nach dem ganzen Durcheinander die frische Luft zu genießen und die Sache klarzustellen. Joschi ist einverstanden und packt den Baseball-Schläger in die rechte Hand. Dave schaut fragend und meint: „Bist du dir sicher das hier oben, was passierenkönnte? Ich meine wir sind hier in einem Kaff und noch dazu jetzt 1 Kilometer entfernt davon in einem Wald.“ Joschi erwidert in einem angespanntem Ausdruck: „Sei dir da nicht so sicher, ich habe irgendwie das Gefühl, das etwas passieren wird.“ Dave schautihn etwas unsicher an und sagt: „Na gut laufen wir los.“ Die beiden verfallen nach einer Weile ins Aufklärungsgespräch. Es ist alles ruhig, am Ende des Weges ist eine Gestalt sichtbar. Ungefähr ein halber Kilometer entfernt von den beiden. Dave ist sich aber sicher, dass da jemand steht. Die beiden ziehen die Masken an und Joschi packt den Schläger fester. Die Gestalt scheint sie bemerkt zu haben und rennt nun auf sie zu. Dave stellt sich bereits hinter Joschi, weil er unbewaffnet ist. Auf näherer Distanz wird aber sichtbar das es eine Frau ist, vermutlich Mitte 20. Sie sieht nicht infiziert aus. Lediglich verwirrt und dreckig im Gesicht. Joschi sagt nun durch die Maske mit gedämpfter Stimme: „Die Frau sieht gesund aus, wir behalten die Masken trotzdem auf,falls sie die Erreger bereits hat.“ Die Frau hält nun 50 Meter vor Joschi an und beginnt zu rufen: „Ihr da, seid ihr in Ordnung?“ Joschi ruft zurück: „Ja, wir sind nicht infiziert, selber?“ Die Frau beginnt wieder auf sie zu, zu laufen und sagt währendem:„Nein ich bin noch knapp entkommen.“ Als sie bei Ihnen ist, fragt sie, ob sie mit ihnen mitgehen kann. Sie ist scheinbar die einzige Zurückgebliebene, woher auch immer sie kam. Joschi erklärt nun: „Ich bin Joschi und das hier ist Dave, wir haben gerade beredet, was los ist, und sind jetzt beide bestens informiert und wer bist du? Erzähl uns, was bei dir ablief.“ Die Frau schaut beide außer Atem an und beginnt zu erzählen: „Ich bin Cora, endlich treffe ich auf normale Leute. Also es ist so, bei uns im Dorf brach das Chaos aus die Menschen verhielten sich seltsam und griffen sich gegenseitig an. Es gab keine Schlägerei es sah so aus als würden sie nur versuchen den noch nicht durchgedrehten Menschen in den Mund zu atmen. Ich vermute, dass sie die Krankheit verbreiten wollen…“ Dave bricht ab: „Halt mal einen Moment. Du sagst, dass du dabei zugesehen hast, wie die Leute sich ansteckten. Das heißt doch, dass du auch in dieser verpesteten Luft warst und nun die Erreger trägst. Wir können dir nicht trauen, wie lange ist das denn her?“ Cora schaut ihn ängstlich an und fängt an zu stammeln: „Ihr werdet … m-mich doch nicht … einfach so töten … oder?“ Joschi dreht sich zu Dave um und wollte etwas sagen, da packt Cora ihn am Kopf. Ihr Gesichtsausdruck hat sich geändert, Ihr Blick ist heller geworden und aggressiver. Dave greift nach Joschis Schläger und trifft Cora in einer blitzschnellen Drehung, hart am Kopf. Sie sackt zusammen und ist scheinbar bewusstlos. Dave schaltet schnell um und fragt Joschi, ob er die Gasmaske noch richtig aufhat. Dieser antwortet etwas benommen: „Ja, bei mir ist alles Okay, das war vielleicht was Aufregendes. Wir sollten gar niemandem trauen der keine Maske auf hat. Es wird wahrscheinlich jeder infiziert sein, der keine trägt. Nebenbei hast du sie gerade getötet?“ Dave rollt Cora mit dem Schläger auf die Oberseite: „Nein, sie ist nur bewusstlos. Komm wir verschwinden von hier.“ Die beiden laufen nun wieder in Richtung Auto. Dave kann es nicht unterlassen hin und wieder zu Cora zurückzublicken. Joschi sagte auf dem Weg etwas hämisch: „Wir sind dann jetzt wohl im Ausnahmezustand, in welchem Gewalt und Mord erlaubt ist.“ Dave schaut ihn an und sagt: „Ist das immer noch so schön, wenn vor dir deine infizierte Familie steht?“ Joschi blickt nun zu Bodenund gibt dazu keinen Kommentar ab. Dave war schon immer der Typ, der alles pessimistisch sah.

Beim Auto angekommen hat Dave einen Schock und sagt hektisch zu Joschi: „Verdammt! Wir haben Diego ganz vergessen!“ Sie steigen schnell ein und fahren zurück zu Diego. Dort angekommen bereden sie, kurz bevor sie ins Haus eintreten, was ihr Plan ist. Joschi meint im Keller habe es noch einen Rollstuhl, an den sie ihn fesseln könnten. Dave sagt dazu: „Gute Idee, wir fesseln ihn an den Rollstuhl, bis wir ein Heilmittel gefunden haben. Derweil werden wir ihn wohl hier lassen müssen mit dem Rollstuhl bleibt er aber mobil. Ich habe gelesen, dass die Infizierten kein Hungergefühl haben. Wir sollten eine Sonde oder etwas dergleichen bereitstellen. Könnte eine unangenehme Angelegenheit werden.“ Dave schaut nun etwas besorgt. Joschi meint: „ Ach komm das kriegen wir schon hin. Ich mach diesen Teil, wenn du willst. Glücklicherweise hat Diego auch Sonden zu Hause so wie ich das mal von seiner Schwester vor Urzeiten mitbekam. Holen wir jetzt erst mal den Rollstuhl. Ich hol den Stuhl und du schaust das du eine Waffe oder etwas dergleichen findest.“ Joschi will gerade losrennen, da stoppt ihn Dave noch einmal und fragt ihn: „Joschi? Haben wir seine Zimmertür abgeschlossen?“ Joschi hält für einen Moment inne er wird ein bisschen bleicher und sagt: „Ich hoff es doch, ansonsten kann das ein ziemliches Abenteuer werden. Hol du erst mal deine Waffen, wir werden ihn wohl oder übel bewusstlos schlagen müssen, wenn er uns angreift, erleichtert uns auch das festbinden an den Rollstuhl.“ Damit rennt Joschi los in den unteren Stock. Dave versucht nachzudenken, wo es hier Waffen geben könnte. Nach kurzem Überlegen geht er in den oberen Stock, Diegos Zimmer stand tatsächlich offen. Merkwürdig istnur das man ihn nirgends hört. Dave läuft langsam und schleichend in Diegos Bruders Zimmer um nach zu schauen ob da, was Brauchbares ist. Er ist sehr angespannt, weil Diego zurzeit überall sein könnte. Im Zimmer angekommen landet er den ersten Volltreffer. Ein Deko Schwert direkt an der Wand und unter dem Bett ein Baseballschläger, als wäre so es schon fast üblich unter jedem Bett einen Baseballschläger zu finden. Dave packt das Schwert auf den Rücken und hält den Baseballschläger in beiden Händen. Von unten ruft Joschi hoch ob er fertig sei mit suchen. Dave will gerade antworten da hört er irgendetwas aus dem 3. Stock die Treppe runter poltern, schnell rennt Dave ins Erdgeschoss und ruft Joschi zu: „Da kommt gerade irgendetwas die Treppe runter, bereiten wir uns vor!“ Am oberen Ende ist Diego zu sehen, seine Augen leuchteten leicht und er hat dunkle Augenringe. Mit einem Ruck sagt er leise: „Joschi… Dave…“. Er sackt zusammen und fällt die Treppe runter. Joschi und Dave schauen geschockt, wie Diego mit reglosem Körper vor ihnen liegt. Dave sagt langsam und in erstauntem Ton: „Guuut… Dann haben wir wohl diesen Teil einfacher hinter uns als geplant. Fangen wir an, bevor er wieder aufwacht.“ Nun packt Dave, Diego an den Schultern und zieht ihn zum Rollstuhl. Derweil bindet Joschi schon seine Füße fest. Dabei sagt er: „Dave, pack schon mal die Sonde und den Rest aus, ich binde ihn mal fest.“ Sofort macht sich Dave an die Arbeit. Innerhalb von wenigen Minuten war alles vorbereitet. Joschi schaut Dave durch die Maske an: „ Jetzt kommt der schwere Teil mit der Sonde. Okay, am besten wird es sein, wenn du ihm den Mund weit aufhältst, währendem ich die Sonde durch die Nase schiebe. Ich muss sie im richtigen Moment im Rachen runter ziehen können.“ Dave erwidert mit einemAtem der glatt aus Star Wars‘ Darth Vader Figur sein könnte: „Okay, ich versuch es. Zieh dir die Handschuhe an wegen den Tropfen aus seinem Atem.“ Joschi zieht sich die Handschuhe an und beginnt die Sonde mit einem Gel einzureiben. Dave überprüft in der Zwischenzeit, ob Diego immer noch weggetreten ist. Joschi spricht nun in einem aufgeweckten Ton: „Gut, wir können beginnen.“ Dave hält Diegos Mund auf. Vorsichtig schiebt Joschi die Sonde durch Diegos Nase, während dem er in der linken Hand eine kleine Zange bereithält. In angespanntem Ton fordert er Dave auf nicht zu zittern, weil er nun die Sonde im Rachen runter ziehen wird. Er packt sie im richtigen Moment und schiebt sie den Rachen runter. Sofort dreht er sich um zieht die Maske ab und ruft: „Puh, das war vielleicht eine schwitzige Sache.“ Er wischt sich den Schweiß vom Gesicht und zieht die Maske wieder an. Genau in diesem Moment kippt Diego mit dem Rollstuhl zusammen auf Joschi. Er trifft ihn mit einer der Armlehnen am Kopf, so das Joschi nun verwirrt torkelt. Dave dreht sich um und sieht nun, was passiert ist. Diego war vorhin aufgewacht und rüttelt wild am Rollstuhl währendem er seitlich im Stuhl auf dem Boden liegt. Dave läuft zu Joschi um ihn zur Treppe zu führen. Scheinbar hat er kurzweilig die Orientierung verloren und sollte sich setzen. Dave versucht mit Diego zu reden: „Diego, reg dich ab wir werden dir helfen. Wir suchen ein Heilmittel und kurieren dich.“ Diego schnaubt und erwidert mit zusammengepressten Zähnen: „NEIN! Ich werde euch ansteckenund ihr teilt meinen Weg!“ Scheinbar war Diego nicht mehr bei Sinnen. Joschi steht auf und reißt sich einen Fetzen vom Pullover, den er anhat. Er bindet es mit Gewalt um Diego’s Mund und sagt: „Damit können wir uns jetzt die Masken wieder abziehen und seine wirren Ausrufe und Schreie sind auch gedämpft.“ Von Diego war ein grummelndes Murmeln zu hören. Dave ergreift nun das Wort währendem Diego durchgehend irgendwas murmelt „Wir sollten uns nun ernsthafte Waffen als Nächstes aufsuchen und was zu Essen besorgen ich bekomme langsam Hunger nach all der Arbeit. Es wird auch schon bald wieder Nacht, was denkst du sollten wir als Nächstes tun?“ Joschi antwortet: „Wir müssen uns auf jeden Fall etwas einfallen lassen wegen Diego, wir können ihn nicht mit uns schleppen. Was heißt wir suchen uns heute, noch was Essbares hier und schauen, was wir mit Diego anstellen. Morgen können wir dann aufbrechen.“

Dave: „Es wird eine harte Zeit da draußen… und nichts ist uns gewiss. Von heute an ändert sich alles, unsere Chancen stehen tief.“ Mit nachdenklichem Ausdruck dreht er sich um und geht in Richtung des Badezimmers. Joschi nimmt Diego und stellt ihn neben der Treppe hin, als wäre er eine Kommode oder sonst eine Möbeleinrichtung. Er macht auch einen nachdenklichen Eindruck und läuft in Richtung Küche.

Kapitel III: Eine lange Reise beginnt(Einführung: abgeschlossen)

Am nächsten Tag will Joschi wie in alten Zeiten üblich Dave wecken. Als er ins Gästezimmer tritt, ist er aber nicht zu sehen. Er bemerkt nun dass er vorhin auch Diego nicht neben der Treppe sah, wo er ihn gestern stehen ließ. Sie hatten noch eine Menge Tiefkühl-Pizzas gefunden, danach waren sie so satt das sie gleich ins Bett gingen und die Sache mit Diego auf heute verschoben haben. Joschi macht nun Diegos Zimmer auf und sieht erstaunt wie Dave irgendeinen Code am Rechner schreibt und Diego im Rollstuhl friedlich in der Ecke schläft. Dave schaut Joschi mit einem Lachen an und sagt: „Oh, Hi Joschi. Ich hatte bevor ich gestern ins Bett ging die perfekte Idee um Diegovollautomatisiert hier lassen zu können.“ Joschi schaut Dave in einem arroganten und fast schon belustigendem Blick an und sagt: „Ach ja, erwarte von mir heute nicht das ich dich irgendwie tragen werde oder sonst was in der Art. Also erzähl mal grundlegend wie’s funktionieren soll und wie lange es noch dauert bis es fertig ist. Die Details möchte ich nicht wissen so wie ich dich kenne verstehe ich es sowieso nicht wirklich.“ Dave zeigt auf ein Funkgerät das irgendwie manipuliert wurde, es hängen Kabel wirrdaran und das Gehäuse wurde auch in Form von Schnitten umgeformt. Nach einigen Sekunden sagt Dave nun: „Schau, ich habe dieses Ding ein bisschen umgebaut und es mit einer SIM-Karte versehen um aufs Mobilfunknetz zu zu greifen. An diesem Ding müssen wir nur genug Batterien mitnehmen um es für Monate nutzen zu können ein normales Handy wäre da komplizierter gewesen…“ In einer Verschnaufpause unterbricht Joschi und sagt: „Sag einfach nur wie ich es bediene, was das ganze kann und gut ist.“ Dave schaut ihn deprimiert an und sagt: „Also gut, siehst du die beiden Schläuche welche hinter Diego aus dem Fenster führen? Der eine Schlauch ist eine Art Abfuhrrohr für, naja das was er im Endeffekt produziert. Dieser führt in eines der Gülle-Löcher der Bauern die etwasweiter unten wohnen. Der andere Schlauch führt runter in den Garten wo ich einen 150 Liter Tank angeschlossen habe für die Nahrungszufuhr. Wenn wir diesen Tank bis an den Rand füllen wird es ungefähr ein halbes Jahr reichen um Diego zu füttern. Vermutlichein bisschen mehr. Das Ganze ist motorisiert und wird aktiviert in dem wir einfach auf dem Funkgerät die Push-To-Talk Taste aktivieren. Dabei wird eine halbe Minute benötigt um die Verbindung aufzubauen. Danach müssen wir noch 2 Minuten lang drücken um Diego eine Tagesration zu zu führen und das war es. Ich habe bereits Ausschau für geeignete Nahrung gehalten und was gefunden. Es steht neben dem Tank, damit wollte ich warten bis du aufstehst um mir zu helfen.“ Joschi boxt Dave grinsend in die Schulter und sagt: „Alter, du bist genial! Also, stell du das Programm fertig und ich fülle schon mal den Tank wenn das so geht.“ Dave erwidert: „Ja klar, ich bin nur noch am Testen ob das auch wirklich nicht schief laufen wird.“

Nach Zwei Stunden sind die beiden nun Startbereit. Beide stehen nun mit grossen voll gestopften Wanderrucksäcken vor der Eingangstür, Dave wirft Joschi den Autoschlüssel zu und sagt: „Dann kann ich noch ein bisschen schlafen, he he“. Beide werfen ihre Rucksäcke auf den Rücksitz. Der Kofferraum ist auch schon voller Konservendosen, Zwei Schlafsäcken und anderem Kram. Beide sitzen nun im Auto und Joschi fragt: „Also… Wo gehts hin?“ Dave sagt direkt was geplant ist: „Also ich hab mir bereits alles durchdacht wie wir heute am besten vorgehen. Wir sollten nun zu mir nach Hause fahren um Waffen zu holen, das Problem wird sein, das wir um die Stadt nicht herum kommen und ich vermute mal da werden so einige Infizierte sein.“ Joschi schaut kritisch und sagt dann: „Ach, komm das werden wir schon irgendwie schaffen. Nach der Stadt musst du aber das Fahren übernehmen. Ich war noch nie bei dir zuhause, wäre so einfacher.“ Dave schaut Joschi erstaunt an und sagt: „Stimmt ja, du warst noch gar nie bei mir zuhause. Also gut. Fahren wir mal los.“ Dabei wurde eben gerade Dave’s Gesicht etwas blasser. Joschi lässt den Motor anspringen und fährt los. Als sie nun auf der Hauptstrasse durch den Wald fahren welcher das Dorf sozusagen von der Aussenwelt abschneidet, sieht Dave schon weitem einige der Infizierten auf derStrasse. Scheinbar muss der Virus sehr aggressiv sein, wenn diese Leute bereits bei ein paar Stunden oder vielleicht doch schon mehr als einem Tag in solch einem Zustand sind. Die beiden kommen nun bereits dem ersten Aussengürtel an Häusern der Stadt entgegen. Es sieht katastrophal aus. Überall liegt Müll, Fenster sind zerschlagen und an einigen Orten brennt es. Rauchende wenige Autos stehen auch an den Strassenrändern. Dave meint währendem er und Joschi das Chaos betrachten: „Das alles… davon war bei unserem kleinen Dorf nie etwas so extrem ausgeartet. Wir ziehen wohl schon bald die Aufmerksamkeit auf uns. Ich denke die Infizierten werden noch Intelligent genug sein um zu bemerken das ein Infizierter nicht mehr in der Lage sein kann ein Auto zu steuern und werden uns versuchen zu erreichen.“ Joschi schaut mit gerunzelter Stirn nach vorn und sagt in einem Atemstoss: „Da hast du wohl recht, aber dann wird es ja nur umso abenteuerlicher.“ Nun grinst er hämisch und fährt etwas schneller. In der Stadt angekommen stehen nun mehr als 15 Infizierte auf der Strasse und den Rasen. Sie schauen alle auf die beiden. Einige rennen nun schon auf sie zu Joschi schneidet eine scharfe Kurve um den Kreisverkehr und überfährt 2 der rennenden Infizierten. Nachdem das Rumpeln der Körper unter dem Fahrzeug vorbei ist sagt Joschi: „Tut mir Leid, wir leben aber nicht mehr in einer gesetzlich geregelten und wirtschaftlich blühenden Welt. Das hier ist ein kritischer Zustand und die Anarchie hat bereits begonnen.“ Dave meint: „Klar, versuch aber etwas weniger Schaden am Auto zu verursachen wir müssen mit dem Ding mindestens bis aus der Stadt raus kommen. Sonst sind wir bald Mitglieder von denen.“ Joschi fährt jetzt mit Vollgas dem Bahnhof entgegen. Es ist unmöglich die Infizierten abzuhängen, werden 10 abgehängt, stehen um die nächste Ecke 20 neue. Schon oft hat Dave gefürchtet dass die alte Karre einen Schwenker oder eine Kurve nicht packen wird, sie ist auch öfter beinahe umgekippt. Aber Joschi scheint wohl geübt zu haben oder ist gerade in Todesangst was ihm zusätzliche Konzentration verschafft.

Endlich sind die Infizierten nach einer Weile abgehängt. Aber nun springt Ihnen das nächste Problem entgegen. Der Bahnhof steht mehr oder weniger in Flammen. Überall sind quer verstreut Busse und das Tram der Stadt wurde von einem der Busse aus der Spur gerissen was Ihn auf das Dach des Bahnhofs befördern liess. Es ist ein pures Chaos. Aber es ist kein Infizierter zu sehen, was Joschi und Dave ein bisschen verwundert an so einem Monopol. Als Joschi das halb geschrottete Fahrzeug ganz anhält hat etwas im Motorraum einen schrillen Klang verursacht. Dave sagt mit monotoner Stimme und abwesendem Blick in Richtung Tram: „Na Super… Jetzt hat wahrscheinlich die Kurbelwelle oder sonst was bei den Zylindern den Geist aufgegeben.“ Joschi stupst Dave an und sagt: „Komm schon, wir sind am Bahnhof, wir finden bestimmt ein Auto mit Schlüssel und sonst können wir immer noch versuchen einen Zug zu lenken. Wär bestimmt spassig und nebenbei viel schneller zu dir nach Haus.“

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